Wir haben etliche Aktivitäten unseres mehrjährigen Programms bereits in der ersten Projektperiode 2006-2007 umgesetzt. Ausgehend von unseren Forschungsresultaten und vom Austausch mit Fachpersonen, Betroffenen, WissenschaftlerInnen und Interessierten optimieren und erweitern wir laufend die Planung unserer Aktivitäten. Orientieren Sie sich auch an unserer
Grafik.
Projektblock 2 von 2008 bis 2009:
Um die zunehmenden Anfragen bewältigen und dem Bedarf nach Beratung besser nachkommen zu können, baut ›zwangsheirat.ch‹ eine online-Beratung auf. Das genauere Angebot wird unter
Beratung vorgestellt.
Auch dem Bedürfnis von Drittpersonen nach Handlungsempfehlungen, wenn sie mit am Arbeitsplatz oder als FreundIn mit Zwangsheirat konfrontiert werden, will das Programm nachkommen. So sind fachgerichtete Kompendien etwa für Lehrpersonen und Sozialarbeitende und good-practice-Empfehlungen in Planung.
Da die Aufklärungsarbeit in Schulen ein wichtiges Präventionsmittel ist, streben wir auch den Ausbau des Workshopsangebots in Zusammenarbeit mit interessierten staatlichen Stellen, wie zum Beispiel Gleichstellungskommissionen, an. Zu den Workshops finden Sie
hier Informationen.
Die gesammelten Erfahrungen, Forschungsdaten und Hintergrundinformationen werden in einer Wanderausstellung weiteren Zielgruppen zugänglich gemacht. Damit soll ein möglichst breites Publikum angesprochen werden: Jugendliche und Erwachsene, migrantische und einheimische Personen. Wer interessiert ist, soll vertiefte Informationen erhalten: Wir sehen eine Publikation in Form eines Sachbuchs vor.
Damit auch die erste Einwanderungsgeneration angesprochen wird, werden mehrsprachige Broschüren produziert. Die Sensibilisierungsarbeit soll schliesslich nicht an sprachlichen Barrieren scheitern.
Projektblock 3 für 2010:
Neben dem Fortführen und Weiterentwickeln der vorausgegangenen Projekte nehmen wir neue Elemente in unsere Planung auf. Wir haben vor, flächendeckende Aktionen mit Weltformatplakaten durchzuführen. Parallel dazu wird ein europäisches Filmprojekt ›zwangsheirat.eu‹ in Angriff genommen, an dem verschiedene Organisationen aus verschiedenen europäischen Ländern beteiligt sein sollen.
Ab 2010:
Ab 2010 initiieren wir ein Kompetenzzentrum zu Migration und Menschenrechten. Dieses soll von MigrantInnen geleitet und von einem Beirat aus migrantischen und einheimischen Personen beraten werden, der sich aus WissenschaftlerInnen, Fachpersonen und InteressenvertreterInnen zusammensetzt.
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