„Eine Kollegin bzw. Schülerin von Ihnen sollte einen Mann heiraten, den sie nicht will. Was unternehmen Sie dagegen?“
Solche oder ähnliche Fragen können auf einen jungen Erwachsenen oder eine Lehrperson zukommen. Man muss nicht immer direkt betroffen oder bedroht sein, um mit diesem Thema konfrontiert zu werden. Wichtig ist dann, dass man über das Problem Bescheid weiss.
Das nötige Wissen kann in Workshops für SchülerInnen und Lehrpersonen vermittelt werden.
Nirgendwo anders als in Oberstufen und Berufsschulen haben wir Zugang einerseits zu potenziell Betroffenen und Bedrohten der 2. und 3. Generation und andererseits zu Bekannten und FreundInnen. Die Schule bietet also ein ausgezeichnetes Feld für Präventionsarbeit.
Das Thema der Zwangsheiraten eignet sich auch, um weitere Problembereiche anzusprechen wie das Recht auf eine selbst bestimmte Sexualität, Gleichberechtigung von Frau und Mann, den Zwiespalt zwischen Verpflichtungen gegenüber der Familie und anderslautenden eigenen Wünschen. Damit kann auch eine Reflexion über Sinn und Zweck von Partnerschaft, Ehe und Familie für das eigene Leben und für die Gesellschaft in Gang gesetzt werden.
Erste positive Erfahrungen mit der Durchführung von Workshops hat das Team von ›zwangsheirat.ch‹ im Vorfeld der Veranstaltung in
Zug gemacht.
Wenn Sie an einem solchen Workshop interessiert sind, nehmen Sie mit uns
Kontakt auf.